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 johannes lülsdorf

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Achtsames Coaching
...der Schlüssel für Veränderung!


Achtsamkeit ist ein immer populärer Begriff, der historisch betrachtet aus der  buddhistischen Lehre und Meditationspraxis stammt. Im wesentlichen bedeutet er die bewusste Wahrnehmung des gegenwärtigen Momentes. Sie entsteht aus einer aufmerksamen, wachen, akzeptierenden und vor allem rezeptiven Grundhaltung gegenüber allem Präsenten.
Achtsamkeit kann auch eine Richtung haben. Man kann die Achtsamkeit auf das Außen und auf die innere Welt richten. Aber immer ist nur der jetzige Augenblick gemeint.
Für den Coaching-Prozess sind beide Richtungen wichtig, wobei die eigene Entwicklung durch den Fokus auf die Innenwelt in Gang kommt.


Mit einer rezeptiven (empfangenden), annehmenden und nicht-wertenden Beobachtung der Gefühle, Gedanken und Körperwahnehmungen entsteht eine Art Lücke zwischen den Erfahrungen, die sonst meist automatisch Verarbeitet werden. In dieser Lücke können konstruktive Lösungen entwickelt werden, die nachhaltig verankert und abrufbar sind.


Achtsamkeit erlaubt die eigenen Gefühle, Gedanken und Impulse zu erforschen, kennenzulernen, bevor man nach den alten Muster nur automatisch „los-reagiert“. Effektive Handlungsalternativen für persönliche Fragen können so gefunden werden. Der essentielle Schritt dafür ist wenn Zusammenhänge körperlich-emotional erfahren werden. Erst im Anschluss daran findet die mentale Verarbeitung statt. Dies führt zu mehr Selbsterkenntnis und bildet die Grundlage für Selbstführung und Persönlichkeitsentwicklung.
Achtsamkeit lässt sich nicht in einer Coaching-Stunde erlernen. Man kann jedoch die Erfahrung machen, was es bedeutet und welches Potential dies einem bietet. Achtsamkeit zu leben bedeutet ein Lernprozess, so dass sich neue neuronale Verbindungen im Gehirn bilden und verfestigen können. So wie körperliche Fitness nicht innerhalb einer Sportstunde sich einstellen, muss auch Achtsamkeit trainiert werden. Möglichst täglich. Hierzu bedarf es nicht viel. 5-10 min täglich reichen aus, um in ein nachhaltiges Bewusstsein zu kommen. Dadurch kann man sich ein Alltagsbewusstsein aneignen.


Eine einfache Übung kann so aussehen.

Setzen Sie sich täglich für 5 min. an einen ungestörten Platz, aufrecht aber entspannt, hin und gehen Sie 5 min in die Stille. Um die Aufmerksamkeit nach innen zurichten, spüren Sie Ihre Körperempfindungen und konzentrieren sich auf Ihren Ein- und Ausatem. Aufkommende Gedanken oder Geräusche, Ablenkungen nur wahrnehmen, ohne sie zu bekämpfen und ohne sie zu bewerten. Wahrnehmen und ziehen lassen, so ähnlich wie Wolken am Himmel oder ein Schiff am Horizont.


Welcher Weg ist der richtige?

Es gibt nahezu unzählige Möglichkeiten Achtsamkeit zu erlernen und zu trainieren. Unabdingbar ist das (tägliche) Üben. Nehmen Sie sich die Pausen der Stille, denn nur so kann Achtsamkeit erlernt werden. Wie und wann Sie dies tun und mit welcher Methode für Sie vorgehen, ist Ihnen überlassen.


Hier seien einige Quellen genannt:

 a. Jetzt (oder Torwege zum Jetzt), von Eckhart Tolle

 b. One moment meditation, Martin Boroson

 c. MBSR-Verband (www.mbsr-verband.de)

 d. Mindfulness based Stress reduction and healing, Jon Kabat-Zinn

 e. Meditation für Anfänger, Jack Kornfield

 f. Tanzende Leere, Adyashanti (oder True Meditation)

 g. Bücher von Tich Nhat Hanh


Wissenschaftliche Erläuterungen zum Thema Achtsamkeit finden Sie unter folgenden Internetseiten:
- Informationen zur Praxis der Achtsamkeit  

(www.achtsamleben.at/forschung)
- Informationen zur Forschung über Achtsamkeit  

(www.mindfulness-research.net/v2)